Freitag, 2. Dezember 2016

Farbenlehre verstehen und richtig anwenden

Heute kommt kein wirkliches Hobby Tutorial von mir sondern eher mal was für den Kopf.

Mir selbst ist es auch relativ lange nicht gelungen Figuren zu bemalten die Stimmig gewirkt haben. Diese waren entweder zu dunkel oder zu bunt aber nie wirklich das was man bei einer Miniatur erreichen will.

Die Lösung hierfür liegt klar auf der Hand . Es ist die Farbenlehre.

Der Farbkreis ist von Johannes Itten wurde 1961 erstellt.



Von Originally by MalteAhrens at de.wikipedia. Vectorization by User:SidShakal - Raster version from Wikimedia Commons., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3574696

Der Grund wieso das wichtig ist kann ich euch hier nur im kleinen Rahmen erläutern aber ich werde es versuchen.

Am besten geht das über eine Miniatur an der die Farblehre angewendet wurde.



Hier geht es in erster Linie um das Blau. Es sind, wenn man es so betrachtet nur 2 Farben um diesen Effekt zu erzielen. Blau und Rot durch Layering, mit extrem dünnen Farben, bekommt man dann dieses schöne Lila raus was in den Schatten zu sehen ist.

Das verstehen der Farblehre hilft auch beim Figuren bemalten ungemein da man dadurch bessere Ergebnisse erzielen kann. 

Was natürlich auch immer eine Rolle spielt ist der Kontrast zwischen Farben. Eine Figur wirkt am besten wenn sich 2 Kontrastfarben darauf gegenüber Stehen. Deswegen wirken auch die Howling Griffons Marines sehr gut auf Bildern. 



Man kann natürlich auch den Kontrast durch hell und dunkel verstärken aber das würde hier jetzt den Rahmen sprengen. Wer dort mehr wissen will, sollte sich den Einsteiger Workshop von Massiv Voodoo bei Roman anschauen der geht da tiefer in die Substanz.

So um jetzt aber schon die Vorfreude auf morgen zu steigern: Morgen beginnen die richtigen Tutorials, dann geht es an die erste Figur und das richtige bearbeiten von Gussgraten und der Figur selbst.

MfG Sinja


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